Der typische Ablauf sieht so aus: Das Haus ist geräumt, der Wagen voll, und dann steht die Familie vor dem Gartenhaus. Darin lagern Werkzeug, Blumentöpfe, halbvolle Farbeimer, ein Rasenmäher, Polsterauflagen und eine Kiste mit Schrauben, die niemand mehr zuordnen kann. In der Garage stehen Winterreifen, Fahrräder und eine Werkbank, im Keller Getränkekisten und Regale. Zusammen ergibt das schnell mehr Rauminhalt als ein ganzes Zimmer, und weil es zuletzt drankommt, fehlt genau dann die Zeit. Wer diese Bereiche vorzieht, nimmt dem Umzugstag den größten Teil seines Drucks. Genau deshalb steht dieser Ratgeber hier und nicht als Nebensatz auf einer Leistungsseite.
Der zweite Grund für frühes Sortieren ist die Übergabe. Ein Grundstück gilt nicht als geräumt, solange im Schuppen noch Farbreste stehen und hinter dem Gartenhaus ein Stapel Bretter liegt. Wird das erst am letzten Tag entdeckt, muss kurzfristig eine Lösung her. Planen Sie stattdessen von hinten: Zuerst das, was nicht mitkommt, dann das, was mitkommt. Wie wir Nebenräume beim Aufmaß erfassen, steht auf der Seite zum Einfamilienhaus mit Grundstück. Legen Sie sich dafür einen festen Nachmittag in den Kalender, an dem nichts anderes ansteht. Nebengebäude nebenbei zu räumen funktioniert erfahrungsgemäß nicht. Zwei solcher Nachmittage genügen für die meisten Grundstücke.